Werbung
Infos
Weitere Infos zum Thema Bundesobligationen

Staatsanleihen

Staatsanleihen gelten generell als eine sehr sichere Geldanlage und werden gern für die Altersvorsorge genutzt. Im Prinzip leiht ein privater Investor, eine Bank oder Versicherung dem Staat Geld für einen bestimmten Zeitraum und zu einem festgelegten Zinssatz wenn Staatsanleihen aufgenommen werden. Grundsätzlich hat der Geldanleger zwischen einer inländischen oder ausländischen Staatsanleihe die Auswahl. Deutsche Staatsanleihen werden von der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH gehandelt. Diese dienen der Haushaltsfinanzierung der Bundesrepublik Deutschland und bedeuten eine Art Darlehen an das Bundesministeríum für Finanzen. Staatsanleihen in Deutschland gelten als eine sichere Art der Geldanlage. Es gibt Staatsanleihen auch direkt von den einzelnen Bundesländern, die eine etwas höhere Rendite bringen. Am Ende der vereinbarten Laufzeit zahlt der Staat oder das jeweilige Bundesland den gesamten Betrag und die angefallenen Zinserträge an den Anleger zurück.
Gerade in den wirtschaftlich schwächeren osteuropäischen Ländern sind bei Staatsanleihen bis zu 10 % Zinsen möglich, die zudem noch als sehr sicher gelten. In Deutschland fallen diese extrem niedriger aus und liegen bei etwa 3 %. Die Laufzeiten sind unterschiedlich lang und können je nach Wunsch auch langfristig sein.
Anleger die auf die Sicherheit des angelegten Geldes bedacht sind, sollten sich für Staatsanleihen Länder mit einer guten Bonität aussuchen.
Staatsanleihen können wie alle anderen Aktien auch während der festgelegten Laufzeit an der Börse gekauft oder verkauft werden. Generell können Staatsanleihen auch über eine Bank und nicht nur über das eigene Depot an der Börse gehandelt werden.